Rebalancing – wie oft ist sinnvoll?

Fragen an Suchmaschinen, Antworten von mir: So kann eine sinnvolle Rebalancing-Strategie aussehen Beim Durchstöbern der Suchbegriffe, über die Besucher auf diese Website gestoßen sind, springen mich immer wieder interessante Themen an. Und, so traurig das auch ist: Hin und wieder kommt es vor, dass es zu diesen Themen (noch) keine befriedigenden Informationen in diesem Blog gibt. Eine neue Serie mal kleinerer, mal größerer Artikel soll das ändern. Heute geht es

Aktien, Anleihen, REITs, Rohstoffe – Korrelationen in der Hausse

Wie stark beeinflusst die Entwicklung einer Assetklasse andere Anlageformen? Man hat verschiedene Anlageklassen im Depot, weil man so das Anlagerisiko streuen kann. Allerdings gilt das nur dann, wenn diese verschiedenen Anlageklassen – Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe zum Beispiel – sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln. Wenn also die Korrelationen zwischen den Anlageklassen möglichst gering sind – oder vielleicht sogar negativ. Vor längerer Zeit hatte ich schon mal auf die Korrelationen in

Die Korrelation zwischen Aktien und Rohstoffen wird sinken

Haben Rohstoffe ihre Rolle als diversifizierendes Element in Portfolios in den vergangenen Jahren eingebüßt? Nein – sagen zumindest die Analysten von Julius Bär und ergänzen damit sehr schön die Diskussion, die in den vergangenen Wochen ohnehin schon auf dieser Website geführt wurde. Die Analysten gestehen in ihrem „Commodity Weekly“ zwar ein, dass Rohstoffe sich in jüngerer Zeit ungewöhnlich stark im Gleichklang mit Aktien bewegt haben, führen dies aber auf Sonderfaktoren zurück

Probleme bei der Investition in Rohstoffe: Was ist eigentlich der Markt?

Eine gute Vorgehensweise für Privatanleger, die in riskante Wertpapiere investieren möchten, ist der Kauf marktbreiter Indexfonds. Die bleiben dann einfach für immer im Depot. Diese Strategie heißt dann Indexing oder schlicht passive Geldanlage. Schön wäre, wenn diese Vorgehensweise auch bei der Investition in Rohstoff-Futures funktionieren würde. Aber tut sie das? Ein kritischer Blick auf Forschungsergebnisse weckt zumindest Zweifel daran. Aber zuerst die gute Nachricht: In der Vergangenheit hätte die Methode

Die Korrelation von Anleihen – untereinander und mit Aktien

Als möglicherweise geeignete Bestandteile des Anleihenportfolios kristallisierten sich von der Bundesrepublik oder anderen Ländern der Eurozone emittierte Staatsanleihen, inflationsindexierte Anleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen und Schwellenländer-Anleihen heraus. Problematisch ist allerdings, dass wir (oder ich zumindest) über das tatsächliche Verhalten vieler Anleihen noch immer ziemlich wenig wissen. Viele in der Literatur dokumentierten Erkenntnisse beziehen sich auf US-Wertpapiere, und zu manchen Anleihetypen kenne ich bisher praktisch gar keine Literatur. Korrelationsmatrix zeigt das Verhalten der

Aktienindizes: alternative Gewichtungsmethoden im Vergleich

Wer passiv in Aktien investiert, kauft klassischerweise ETFs, die einen nach der Marktkapitalisierung der enthaltenen Titel gewichteten Index abbilden – den DAX, den Euro Stoxx 50, den S&P 500, den FTSE 100 oder auch die bekannten MSCI-Benchmark-Indizes. Mit dem Aufstieg des indexorientierten Investierens begann allerdings auch der Aufstieg verschiedener alternativer Gewichtungsmethoden für Indizes. Die haben im Wesentlichen allesamt das gleiche Ziel: ein besseres Rendite-Risiko-Profil als die klassischen Marktkapitalisierungs-Indizes. Marktkapitalisierung mit