Anleihen
Anleihen sind ein Sammelbegriff für zinstragende Aktien. Anleihen können z.B. Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Rentenpapiere oder Obligationen sein. Sie werden im Englischen Bonds genannt.
Frage:
Ich kaufe eine Unternehmensanleihe von der Telekom oder von EON, wo ist der Unterschied zu einer Aktie?
Antwort:
Bei einer Aktie habe ich einen Anteil am Unternehmen, bei einer Anleihe gewähre ich dem Unternehmen so etwas wie einen Kredit, ich stelle Kapital zur Verfügung.
Risiken und Laufzeit:
Die Laufzeit von Anleihen kann sehr lange sein. 3 bis 10 Jahre ist normal, bei Unternehmensanleihen kann es schon einmal 1-2 Jahre sein. Die Risiken sind natürlich unter anderem ein Totalverlust. Wenn das Unternehmen Pleite geht, dann ist die Anleihe wertlos. Bei Bundesanleihen ist das Risiko natürlich gering weil der Staat so schnell nicht in die Pleite gehen wird. Diese sind was die Rendite betrifft aber auch nur sehr niedrig verzinst.
Natürlich gibt es auch ein Inflationsrisiko, aber das ist bei anderen Wertpapieren nicht anders.
Unternehmensanleihen
Bei einer Unternehmensanleihe erwirbt man keinerlei Anteil an einer Firma, man leiht der Firma Geld. Man ist somit ein Kreditgeber und die Firma kann investieren. Unternehmensanleihen gelten als hoch verzinst und zudem sehr sicher wenn es sich um bekannte Firmen handelt. Energiekonzerne, Firmen wie die Telekom sind nachhaltige Werte.
Staatsanleihen
Auch festverzinsliche Staatsanleihen sind beliebte Wertpapiere. Man leiht einem Staat Geld und bekommt dafür Zinsen. Gerade deutsche Staatsanleihen sind sehr gefragt, natürlich gibt es auch noch sehr viele andere Länder, die hohe Zinsen bieten. Je höher die Zinsen bei diesem Wertpapier, desto höher ist allerdings auch das Risiko, dass man sein Geld vielleicht nicht wieder zurückbekommt. Gerade jetzt ist das Thema leider aktuell. Eine Staatsanleihe im Wertpapierdepot ist allerdings immer noch gut!